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Kees Van Den Draai

Bei der rektalen Untersuchung wird mit der durch den After eingeführten Hand das Innere des Abdomens bzw. Beckens beim Pferd abgetastet.

Bei der rektalen Untersuchung können verschiedene Organe beurteilt und eventuelle krankhafte Veränderungen festgestellt werden.

Indikationen:

Bei der rektalen Untersuchung wird jedes zugängliche Organ auf folgende Kriterien beurteilt:

  • Lage und Größe: Verlauf (Länge), Durchmesser und Lokalisation in der Bauchhöhle

  • Oberfläche: z.B. des Darmes (dünn und glatt)

  • Konsistenz: Durch sorgfältige Palpation kann die Konsistenz des Darminhaltes und die Elastizität der Darmwand beurteilt werden (z.B. flüssig, fest-weich, fest, derb oder hart).

  • Beweglichkeit: abhängig von der Länge des Gekröses

  • Schmerzhaftigkeit

 

Abhängig von der Größe des Tieres können unterschiedliche Organe sowie Strukturen palpiert werden.

Folgende Organe können bei einer Routineuntersuchung palpiert werden:

  • Z.B. die Nieren

  • Magen

  • Darm

  • Blase

  • Uterus

  • Eierstöcke

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